Dienstag, 9. Juni 2009

Wie wird ein schnarchendes, gurgelndes hinteres R zu einem vorderen rollenden, zitternden, flappenden R?

Um das Gaumen-R nach vorne und zum Rollen zu bringen gibt es verschiedene Methoden. Die Schwierigkeit in der Bildung der vorderen R-Vibrante besteht darin, dass sich bei Gaumen-R-Sprechenden die Zungenspitze nie die Muskeln und das entsprechende Muskelmotorik entwickeln konnte, die es braucht, um gelöst und locker diese Schwingungen zu produzieren. Je nach Alter, Geschicklichkeit und Motivation braucht es wochenlanges Üben, um diesen vorderen Zitterlaut hervorzubringen, auch ist zum Artikulieren dieses vorne gerollten [r] am Anfang automatisch mehr artikulatorische Energie aufzuwenden ist als für das Gaumen-R. Sobald man einmal dieses flappende, zitternde, rollende [r] hervorgebracht, gespürt und gehört hat, muss es systematisch verstärkt und konsequent weiter angewendet werden.

Methode 1:

Methode Talma: Zuerst langsam, dann immer schneller t-d, t-d, t-d, t-d
tonlos und mit Nachdruck auf dem t aussprechen. Darauf versucht man das Wort
Tritt mit folgender Vorbereitung auszusprechen: 7- bis 9-mal di-titt, di-titt, di-titt, di-titt, … um schliesslich rasch das [r] zu T-r-itt einzuschieben.

Quelle

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