Montag, 26. August 2013

Reisetag 7: Sie haben ihr Ziel erreicht! Coimbra

Der siebente Tag war ein langer Fahrtag mit über 600 Kilometern. Wobei der größte Teil der Strecke durch Spanien über Autobahnen führte, auf denen man gemütlich 130 km/h fährt, obwohl die Schilder 120 km/h anzeigen. Wohingegen in Frankreich auf den Schildern 130 km/h stand und jeder genau so schnell nach Tacho gefahren ist. Demnach: keine Umstellung der Fahrgewohnheit, lediglich die Straßen waren wesentlich leerer und es gab keine Mautstrecken mehr in Spanien.


Nachdem ich an Salamanca Richtung Cidudad Rodrigo unterwegs war stellte sich das Gefühl ein, gleich in Portugal zu sein, jedoch zog sich der letzte Abschnitt noch immens. Vor einigen Jahren bin ich einmal mit dem Bus von Coimbra nach Portugal gefahren und wir hatten eine Pause an einer großen Raststätte gemacht, die ich auch auf meiner Fahrt wiederfinden wollte. Dies ist mir auch gelungen. In Fuentes de Oñoro direkt vor der Grenze habe ich mein wahrscheinlich letztes Baguette mit spanischer Tortilla gegessen und bin dann über die Grenze gefahren. Ab jetzt ging es die Berge hinunter und hinauf und wieder hinunter. Hier war dann auch wieder Maut fällig; hierfür musste ich mich hinter der Grenze mit meiner Kreditkarte an einem Kamerterminal mit meinem Kennzeichen registrieren lassen, da die Maut per Kamera auf den Strecken festgestellt wird und wohl direkt von meiner Kreditkarte abgebucht wird.

Auf den sehr auf- und abgehenden Autobahn fuhren die Einheimischen und viele Leute mit Luxemburger Kennzeichen wie die verrückten. Die geltende Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h wird nur eingehalten, wenn der Fahrer den Streckenabschnitt wirklich für zu Steil (das Auto schafft halt nicht mehr) oder zu kurvig (also WIRKLICH kurvig!) hält.

Mein letzter Streckenabschnitt führte mich über eine Bundesstraße auf eine Landstraße von Penacova über Misarela nach Coimbra.

Hierbei handelte es sich um eine fantastische Strecke am Rio Mondego entlang mit einer angeblichen Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h, was für mich auf der kurvigen Bergstraße an den Klippen und am Abhang entlang schlängelnd jedoch utopisch klang, welche jedoch sogar mit Radarfallen überwacht werden musste. Auf dieser Strecke musste ich mehrmals anhalten und die Aussicht genießen. Am Punkt B (Misarela) sind diese Bilder des Flussstrands durch mein Mobiltelefon entstanden:


Vorsicht, Panorama Funktion verzerrt die Perspektive

Am Nachmittag, dank einer Stunde Zeitverschiebung, bin ich dann in meinem Hostel angekommen. Ein ehemaliges Kloster am Stadtrand, in dem ich ein Einzelzimmer reserviert hatte. Dort habe ich mich dann ein wenig ausgeruht und habe Abends die Stadt erkundet.

Reisetag 6 Terminón

Am 6. Tag habe ich 430 Kilometer zurückgelegt. Zielort: Terminón, ein kleines Dorf nordöstlich von Burgos. Dort hatte ich am Morgen angerufen und mir ein Zimmer reserviert.


Nach dem mäßigen Frühstück in der Jugendherberge habe ich mein Auto, welches ich in einer der Seitenstraßen kostenfrei abgestellt hatte, aufgesucht und bin aufgebrochen. Die Fahrt verlief relativ unspektakulär bis auf, dass ich an einer Mautstelle vor mir einen Niederländer hatte, der es nicht hinbekommen hatte dort zu bezahlen. Nach längerem warten bin ich ausgestiegen und konnte dem Mann, ein älterer Herr zwischen 60-80 samt Ehefrau, helfen das gezogene Ticket und das Geld in die dafür vorgesehenen Schlitze im Automaten zu schieben. In diesem Moment habe ich mich gefragt, wie dieser Niederländer überhaupt bis nach Südost-Frankreich gekommen ist, ohne das Mautbezahlsystem zu durchschauen?!
Kurz nachdem ich die Grenze überschritten hatte, habe ich dann auch schnell eine Rast eingelegt, um einen Café Cortado zu genießen und das Gefühl zu bekommen, sich wieder anständig verständigen zu können. Am späten Nachmittag bin ich dann von der Autobahn abgefahren auf eine kleine Bundesstraße, um nach Terminón zu kommen, wo sich mein Landhotel befand. Hier gestaltete es sich wesentlich einfacher als in Bordeaux, den Ort des Hotels zu finde, da das Dorf aus lediglich 20 Häusern bestand und bereits der erste Mensch auf der Straße den Ort kannte, und einen Parkplatz zu finden. Das Hotel Casa de Caderechas war nur von spanischen, vermutlich Stadtmenschen, besucht - viele mit Kindern. Dort hatte ich eine angenehmen ruhigen Abend und plante meinen kommenden Trip nach Coimbra, trank ein paar Bierchen zum Abendessen und genoss die Zeit auf der Terrasse.

Montag, 19. August 2013

nach Bordeaux Reisetag 5

Der Reisetag 5 bestand aus viel Fahrerei. Fast 600 km habe ich hinter mich gelegt und war immer noch in Frankreich - in dem Land in dem mich doch so schlecht Verständigen kann... Ich muss sagen, die Raststätten in Frankreich sind aber, im Gegensatz zu vielen Deutschen Raststätten, schön und nicht zu teuer, so dass bei jeder leichten Ermüdungserscheinung, also circa jede 100km, eine Raststätte für einen Expresso angesteuert habe. Auch erwähnenswert: Die Toiletten sind kostenfrei und meist sehr ordentlich, was bei dem hohen Café und Wasser Konsum auch gut war. Das Wetter war außerdem gnädig und es war häufig leicht bewölkt, so dass ich nicht zu arg ins schwitzen kam.


Bordeaux habe ich unterschätzt. Ich habe ja keine Ahnung von Frankreich und hatte mir die Stadt doch wesentlich kleiner vorgestellt. Da ich ein Zimmer in einer Jugendherberge am Innenstadtrand gebucht hatte, habe ich am Abend diese angesteuert. Dies gestaltete sich doch aufgrund der Grüße von Bordeaux und mangelnder Vorbereitung (Adresse?) eher schwierig; jedoch konnte ich die Daten vom Hostel nochmal im Internet finden und dieses Problem lösen. Dort, in der Herberge, habe ich mit ein volles 4-Bettzimmer geteilt. Abends habe ich mir dann noch schnell die Beine vertreten und mir Bordeaux angeschaut. Bordeaux ist eine sehr schöne Stadt und sie ist es auf jeden Fall Wert noch genauer erkundet zu werden. Die hauptsächlich französischen Touristen machten die Innenstadt Restaurants den ganzen Abend unsicher und Speisten und Tranken in den kleinen Gassen und auf den großen Plätzen der Stadt, vermutlich die ganze Nacht. Ich habe eine schönes Pizza Bistrot entdeckt, in dem ich mich auch alleine ganz wohl fühlte eine Pizza zu verspeisen. Irgendwie ist Abendessen im Restaurant meist für zwei oder mehrere Personen ausgelegt und ich hatte keine Lust einen mittleren Geldbetrag für ein Mehrgänge-Menü aufzuwenden, ohne nette Begleitung dabei zu haben, um den Abend zu teilen.

Die Nacht im 4-Bettzimmer war aufgrund eines vermutlich Mittvierziger-Franzosens nervenaufreibend. Leider war ich nicht mit Oropax ausgestattet, obwohl ich bezweifle, dass dieser tiefe, sonore Bass seines Schnarchtons durch herkömmliche Billig-Oropax aufzuhalten gewesen wäre... Somit erwachte ich am kommenden gerädert und todmüde und schwor mir, das nächste Mal eine Einzelzimmer zu gönnen und in einem kleineren Ort zu nächtigen.


Paris! Reisetag 3 und 4

Der dritte Reisetag war eine Tour von etwa 520 Kilometer von Mannheim nach Paris. Hierbei bin ich die erste Strecke in Frankreich Autobahn gefahren und habe Maut bezahlt. Dann hat mich jedoch mein Kontakt in Paris angerufen, dass er noch bis 18 Uhr arbeiten wird und ich habe beschlossen ein Teil Bundesstraße zu fahren, um einerseits ein wenig länger zu brauchen, die Champagne aus dem Auto anzuschauen und andererseits ein bisschen Maut zu sparen und auf dem Land vollzutanken. Da hat auch spitzenmäßig geklappt! Einzige Sache, da ich nur mit meinem Handy navigiere bin ich auf Internet angewiesen und hatte mir 50 MB im Ausland über meinen Provider gebucht aber nicht gewusst, dass mein E-Mail Programm so viel MB frisst. Mittlerweile synchronisiert es sich nicht mehr automatisch und GoogleMaps funktioniert auch hervorragend offline, wenn man nicht von der Strecke abkommt - da nur die einmal gesuchte Strecke offline verfügbar ist.


In Paris konnte ich hervorragend in der Innenstadt kostenfrei parken, da im August alle Pariser in Südfrankreich sind und die Stadt einer Geisterstadt gleicht - natürlich nur für Großstadt Verhältnisse. Darüber hinaus werden auch keine Parkgebühren an ansonsten kostenpflichtigen Parkplätzen im August erhoben. Das war natürlich praktisch. Den Tag 3 wurde dann Abends Geburtstag von Freunden gefeiert und wir sind, nachdem wir die ein oder andere Flasche Wein vorher geleert hatten (unter denen Befand sich auch ein Portugiesischer Vinho Verde, den ich beigesteuert hatte), sind wir nach Oberkampf gegangen und haben dort noch ein wenig die Bars angesteuert, bevor es im Morgengrauen natürlich für alle zurück in die eigenen Wohnungen zum schlafen ging.
Tag 4 Stand zu 50% unter dem Stern des Katers und mein Unterkunftgeber und ich haben Paris zu Fuß erkundet. Da wir nicht die gewöhnlichen Sehenswürdigkeiten ansteuern wollten, da Tour Eiffel und Louvre, Sacre Cœr und Mont Martre, Notre Dame und andere bereits bekannt waren, habe wir ein Spaziergang entlang des Kanals St. Martin begangen, um Anschließende den Nachmittag im Parc de Buttes Chaumont zu verbringen.
Somit bliebe mir erneut Zeit um meine kommende Etappe zu planen und eine Unterkunft in Bordeaux zu organisieren, sowie Reiseproviant vorzubereiten. Zum Abschluss sind wir Sushi essen gewesen.


Mannheim: Reisetag 2

Der Reisetag 2 wurde spontan zu Mannheim. Leider hatte sich Heidelberg nicht ergeben da die Kommentierende des ersten Reisetags leider nicht zu Hause war; somit habe ich spontan bei meiner Mannheim Sommer-WG angerufen. Dort hatte ich den Sommer 2012 verbracht, während ich die Summer-School an der Uni-Mannheim hatte. Und dort wurde ich dann auch herzlich eingeladen. 

Nach der kurzen fahrt von knappe 85 km nannte ich es eine Etappe:


Spannenderweise war die WG Mittlerweile bis auf eine Person anders besetzt, was jedoch keinen Einfluss auf die Nettigkeit der neuen Mitbewohner hat. Ich konnte den Abend nutzen und Reiseeinkäufe erledigen und Abends wurde ich zu Lasagne, Wein und Bier von den Mitbewohnern auf der Dachterrasse der WG im Jungbusch eingeladen. Abschließend also eine sehr gute Etappe; und auch die letzte in Deutschland.


Donnerstag, 15. August 2013

Auf, auf und davon: Reisetag 1


Reisetag 1:

Gestorf - Wettmar - Frankfurt a. M.

Laut Google-Maps habe ich gestern 415km zurückgelegt. Nachdem ich morgens, nach einem Kaffee, mit meinem vollbepackten schwarzen Blitz gen Norden zum Abschiedbesuch bei meinen Großeltern aufgebrochen war, spürte ich die Black-Twingo-Power und fuhr mit wahnwitzigen 120 bis 140 Kilometern die Stunde nach Frankfurt, um dort meine Lieblingsexkommilitonin aus dem Bachelor zu besuchen. Gleich nach Ankunft haben wir uns dann auch in der Kleinmarkthalle neben der Zeil einen trockenen Weißwein gegönnt und sind daraufhin die Berger Str. auf der Suche nach einem leckeren Burger hinaufflaniert. Dort haben wir einen Bio-Burger-Laden gefunden und auch für gut befunden.
Für mich gab es Bürgerglück 9:
Fazit: Man kann eigentlich alles auf dem Burger essen und es schmeckt einfach gut!

Zum Abschluss des Abends haben wir noch einen Bolschweiler Weißwein genossen und den Abend gemütlich auf dem Balkon ausklingen lassen.

Alles in Allem ein hervorragender Start!

Next Stop: Mannheim

Samstag, 20. Oktober 2012

2 x Kultur: im engeren Sinne

Darb 1718 Contemporary Art & Culture Center : Abo spielte seinen politisch kritischen Hit Tahrir (dessen Text ich leider nicht verstehe).


Sakkara: Die vermutlich erste aus Stein gebaute Stufenpyramide - Djoser Pyramide.

So sieht es in den Grabkammern z.T. aus. Fotografiert in Sakkara.

Und noch die berühmte Knickpyramide, bei der der Bauwinkel zu Steil war und deswegen vermutlich nachträglich der Winkel im oberen Teil flacher gewählt wurde.

Sonntag, 23. Oktober 2011

DeKalb IL - Ames IA - Tomahawk WI und zurück


Farnsworth house zwischen Millbrook und Plano IL.

http://www.farnsworthhouse.org/ -

"The Farnsworth House, built by Ludwig Mies van der Rohe in 1951 and located near Plano, Illinois, is one of the most famous examples of modernist domestic architecture and was considered unprecedented in its day."



 little cyclones - cardinals - cyclones
PANCAKE in Ames, IA mit family und friends
 Rezeption für die große Hochzeit meiner Gastschwester in Ames wird vorbereitet!
 So kann dann das vom Buffett zusammengestellte Essen auf dem Teller am Hochzeitstag aussehen.
 Und so kann ein Auto der frischen Ehefrau am nächsten morgen aussehen.
Und weiter über Strawberry Point nach Wisconsin!!! Road-Trip mit Muttern!
 Woods of Wisconsin
Tomahawk, WI, Wisconsin River

Und die Anfänge des Indian Summers in den woods of Wisconsin.
Und der kleine Wuffel im Laub.

Sonntag, 11. September 2011

Ajo - Surfen

















Und zur Entspannung ging es in meinen ersten Surf-Urlaub an die Nordküste Spaniens nach "Ajo". Danke http://www.atlantiksurf.com/ es hat Spaß gemacht und ich habe was gelernt... auch wenn ich nach einer knappen Woche natürlich nicht surfen kann. Jedoch war es ein schöner aber auch anstrengender Urlaub.

Sonntag, 28. August 2011

OSK-Langenzenn (Fürth)


Deutsch-lateinamerikanischen Essen auf unserem Abschlussabend nach meinem Sprachkurs in Fürth! Die Jugendlichen haben lecker mit ihren Familien zusammen gekocht. Nach 4 Wochen Intensivkurs werde ich sie wohl auch vermissen, obwohl es auch eine sehr anstrengende Zeit mit den Jugendlichen war.





















Ein kleiner Ausschnitt aus unserem Programm. Inhalte mit direktem Feedback der Schüler. Zu jedem der 20 Unterrichtstage 2 Zettel - einmal für das Orientierungsprogramm und einmal für den Sprachkurs.